Falschparker auf Privatparkplätzen

 

Ganz gleich, ob auf Firmen oder Privatparkplätzen in Montabaur

– widerrechtlich geparkte Fahrzeuge gehören auch hier einfach abgeschleppt, um Platz für die eigenen Fahrzeuge zu schaffen – oder die Ihrer Kunden. Zögern Sie in Zukunft nicht mehr uns anzurufen, wenn fremde Fahrzeuge Ihre Parkplätze belegen – denn ab sofort entstehen Ihnen dafür weder Kosten, noch Verwaltungsaufwand oder Ärger.

Laut einem BGH Urteil von 2011 kann das Abschleppunternehmen direkt an den Fahrzeughalter oder Fahrer abrechnen. Dieser muss bei der Herausgabe des Fahrzeuges die Kosten dann direkt begleichen. 

 

So einfach geht’s:

• Sie rufen uns an, wir kommen sofort und schleppen die widerrechtlich parkenden Fahrzeuge von Ihren Parkplätzen oder Ihrem Grundstück ab.

• Wir machen vor dem Abschleppen ein kurzes Schadensprotokoll mit Bildern über am Fahrzeug bereits vorhandene Schäden, nehmen die Fahrzeuge dann mit zur Verwahrung auf unserem Betriebsgelände und informieren die Polizei über den Verbleib des Fahrzeugs.

• Der Halter (Fahrer) erhält sein Fahrzeug dann nach Begleichung der Abschlepprechunung zurück, d.h. wir geben das Fahrzeug erst dann wieder heraus.

• Für Sie als Initiator der Abschleppaktion entstehen also keinerlei Kosten, Verwaltungsaufwand oder Ärger. Sorgen Sie also ab sofort einfach mit einem Anruf bei uns für geordnete Verhältnisse und eine ordentliche Parksituation.

Das sagt die Rechtssprechung …

BGH: Abschleppkosten für unbefugt auf Privatgrundstücken abgestellte Kraftfahrzeuge sind gerechtfertigt.Der Parkplatzinhaber darf widerrechtlich geparkte Autos
abschleppen lassen und Kosten in Rechnung stellen.

Kraftfahrzeuge, die unbefugt auf fremden Grundstücken abgestellt werden, dürfen abgeschleppt werden und
müssen nur gegen Bezahlung der Abschleppkosten herausgegeben werden. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
BGH Urteil vom 02 Dezember 2011 – Az. V ZR 30/11

BGH bestätigt mit Urteil vom 2.12.2011 die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts an abgeschleppten Fahrzeugen. Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs
ist es nicht zu beanstanden, dass ein Zurückbehaltungsrecht an einem Auto ausgeübt wird, das im Wert die geltend gemachten Schadensersatzforderungen
(hier € 219,50) weit übersteigt. Der BGH hat mit dem Urteil festgestellt, dass die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts nicht gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstößt,
obwohl der Wert des abgeschleppten PKW die Höhe der Schadensersatzforderung übertrifft. Es sei nach der Auffassung des Gerichts nicht erforderlich,
dass das Wertverhältnis in etwa ausgeglichen sei.